Vorwort & Schlusslied

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Es ist schwierig.

Zum letzten Mal darf ich mich hier an Sie wenden, liebes Publikum, und mit Ihnen meine Freude und Begeisterung teilen, meinen Unmut über Hirn- und Herzlosigkeit in unserer Welt mitteilen und Ihnen gleichzeitig mein allerliebstes Heilmittel – das Programm der Bühne im Hof – empfehlen.

Ich wurde in den letzten Jahren oft gefragt, wie meine Arbeit denn so sei. Ich vergleiche es gerne mit Jonglieren: Die Bälle in der Luft sind Programme und Künstler*innen, Termine, Gagen, Budgets, technische, personelle und andere Erfordernisse – und so weiter. All diese Bälle wollen koordiniert, arrangiert, überlegt und gefangen werden – was naturgemäß nicht immer gelingt. Immer wieder fallen da welche hinunter… manche werden für die nächste Saison wieder aufgenommen, sind wieder im Spiel. Manche fallen ganz raus. Nun halten Sie also mein letztes Bühne im Hof-Programm in den Händen und ich freue mich über Bälle, die mich schon seit Anfang an begleiten und die ich nun endlich fangen konnte. (Andere, die ich noch gerne gefangen hätte, muss ich leider weiterschupfen…) Ich möchte Sie also, wie immer an dieser Stelle, einladen, diese Bälle zu fangen. Quasi.

Denn es ist ganz einfach:
Lassen Sie sich inspirieren. Lassen Sie sich verführen. Lachen Sie. Denken Sie. Fühlen Sie. Und: Kommen Sie!

Zu guter Letzt bitte ich Sie, unter der Bildercollage weiterzulesen – da verrate ich Ihnen, was für ein Lied ich gerade im Ohr habe und was ich Ihnen unbedingt noch mitteilen möchte! Bis gleich...

 

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Ich habe gerade den lieben Willi Resetarits im Ohr:
I tad da so gean wos Schenes schreiben, nua mia foin hoid de schenen Weata ned ei.

Und im anderen Ohr habe ich den Lukas Resetarits: Von ihm haben wir den Titel „Das Letzte“ geliehen. Er hat das Programm danach „Über Leben“ genannt und davon gesprochen, dass nach dem Letzten noch das Allerletzte und vielleicht das Aller-Aller-Letzte kommt. Für mich ist das Letzte das Aller-Aller-Letzte.

Was ich jetzt tun werde, fragen Sie? Hoffentlich Über-Leben und viel Er-Leben. Und vielleicht schreib ich ein Buch – über all die Dinge, die ich in der Bühne im Hof erlebt habe. Davor möchte ich mich aber noch bedanken: Es war mir eine Ehre, acht Jahre Künstlerische Leiterin dieses wunderbaren Hauses zu sein – und Sie über all die Jahre so zahlreich hier begrüßen zu dürfen. Ich hab mich jedes Mal unbändig gefreut, wenn dank Ihnen und den wunderbaren Künstler*innen „die Bühne“ getobt, vibriert, brilliert und geleuchtet hat.

Vielen Dank für die vielen guten Momente, die Sie mir in den letzten Jahren geschenkt haben!
Ihre Daniela Wandl

P.S.: Haben Sie das Lied auch im Ohr? Ich wünsche Ihnen:

Pass guad auf und sei vuasichtig, loss da nix gfoin, hoid di grod, hoit dei Richtung und loss di net foin. Spü mit Gfüh, spia die Stimmung und sing dei Melodie. Und pass guad auf, pass guad auf, pass guad auf – auf di.

Zum Programm Frühjahr 2023

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Unsere Frühjahrs-Playlist für Sie: 

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